Betreu­ung

Das Betreu­ungs­kon­zept von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr

Trä­ger der Maß­nah­me
ist die Stadt Stein­heim in Koope­ra­ti­on mit der AWO Bad Dri­burg.

Anmel­dung
Zu Beginn des Schul­jah­res erhal­ten die Eltern die Mög­lich­keit, ihr Kind zur Betreu­ung schrift­lich anzu­mel­den. Die Teil­nah­me ist ver­trag­lich gere­gelt. Die Kos­ten des Eltern­bei­trags von 25,00 € monat­lich wer­den von der Stadt­kas­se Stein­heim eingezogen.

Schü­ler und Schü­le­rin­nen der 1. bis 4. Klas­se blei­ben nach Been­di­gung ihres Unter­richts  von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr in der Schule.

Das Betreu­ungs­an­ge­bot bis 13.00 Uhr fin­det nur an den Schul­ta­gen statt.
(Kei­ne Feri­en­be­treu­ung oder an beweg­li­chen Ferientagen.) 

Per­so­nal
Die Lei­tung der Betreu­ungs­maß­nah­me bis 13.00 Uhr führt Frau Klau­dia Miel­chen (in Koope­ra­ti­on mit der OGS). Die Kin­der wer­den von Frau Grö­bing und  Frau Becker betreut.

Ort
Die Betreu­ung fin­det im Betree­ungs­raum der SChu­le an den Lin­den statt. Dar­über hin­aus wer­den Schul­hof und Schul­wie­se bei gutem Wet­ter mitbenutzt.

Auf­ga­ben der Betreue­rin­nen:
Die Betreue­rin­nen  unter­ste­hen den Wei­sun­gen der Schul­lei­tung wäh­rend der Betreu­ungs­zei­ten. Sie haben die in der Schu­le gel­ten­den Rechts- und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten und die Kon­fe­renz­be­schlüs­se der Schu­le zu beach­ten.
Die Betreue­rin­nen gestal­ten inhalt­lich die Betreu­ungs­zei­ten. Sie leis­ten ihre päd­ago­gi­sche Arbeit in eige­ner Ver­ant­wor­tung und tra­gen somit zur  Berei­che­rung des Schul­all­tags der Kin­der bei.

Inhal­te der Betreu­ung
Zu Beginn mel­den sich die Kin­der mit Hil­fe einer Namens­klam­mer selb­stän­dig an.
Die Begrü­ßung und das Vor­stel­len der Ange­bo­te fin­den im Bespre­chungs­kreis statt. An man­chen Tagen schließt sich dar­an ein Sing- und Spiel­kreis an, mit dem Ziel, ein­an­der bes­ser ken­nen zuler­nen und das  Gemein­schafts­ge­fühl der Kin­der zu stärken. 

Die Spiel­mög­lich­kei­ten in der Aula sind viel­fäl­tig:
Puz­zle, Regel- und Kar­ten­spie­le, Hol­zei­sen­bahn, Kon­struk­ti­ons­ma­te­ri­al, Mate­ria­li­en zum Malen und Bas­teln laden die Kin­der zum frei­en Spiel ein. Aus­ru­hen kön­nen sich die Kin­der auf Mat­ten und in der Kis­sen­ecke. Die Betreue­rin­nen spie­len mit den Kin­dern  oder füh­ren Kin­der zusam­men. Sie hören den Kin­dern zu und gehen auf ihre Erleb­nis­se ein. Ereig­nis­se, die alle ange­hen, wer­den im Bespre­chungs­kreis auf­ge­grif­fen, dis­ku­tiert und Regeln erar­bei­tet.  Bei schö­nem Wet­ter haben die Kin­der neben dem Spiel in der Aula die Gele­gen­heit Spiel­mög­lich­kei­ten, die der Schul­hof bie­tet, zu nut­zen. So ste­hen ihnen die Rut­sche, das Klet­ter­ge­rät, der Sand­kas­ten, die Nest­schau­kel, die Klet­ter­stan­gen und der Bas­ket­ball­korb zur Ver­fü­gung. Dar­über hin­aus wer­den  ihnen Mate­ria­li­en wie Krei­de zum groß­flä­chi­gen Malen und Anfer­ti­gen von Hüpf­käs­ten, Spring­sei­le, Feder­ball­spiel, Gum­mi­twist, Jon­glier­bäl­le,  Wurf­spiel, Mur­meln und Sand­spiel­sa­chen angeboten.

Auch hier spie­len die Betreue­rin­nen mit, geben Anre­gun­gen oder füh­ren Spie­le ein. Fuß­ball­spie­le fin­den auf der dafür vor­ge­se­he­nen Wie­se statt. An man­chen Tagen erkun­den die Kin­der auf Spa­zier­gän­gen die nähe­re Umge­bung. Am Ende der Betreu­ungs­zeit ver­sam­meln sich alle im Schluss­kreis. Es erfolgt ein kur­zes Spiel oder die Rück­schau des Tages, bevor sich alle von­ein­an­der ver­ab­schie­den. Nach dem Ertö­nen des Schul­gongs machen sich die Kin­der auf den Weg nach Hau­se oder zur Bus­hal­te­stel­le. Die Auf­sicht obliegt hier der dafür ein­ge­teil­ten  Lehrkraft.

Päd­ago­gi­sche Zie­le der Betreuung

Wäh­rend der Betreu­ungs­zeit wird das Selbst­wert­ge­fühl der Kin­der gestärkt und auf Nei­gun­gen und Inter­es­sen der Kin­der ein­ge­gan­gen. So wach­sen durch gemein­sa­me Spie­le Selbst­ver­trau­en und Gemein­schafts­ge­fühl.  Die Spie­le sind nach dem Prin­zip des ganz­heit­li­chen Ler­nens aus­ge­rich­tet. Ein wich­ti­ger Aspekt des ganz­heit­li­chen Ler­nens ist das Ler­nen mit allen Sin­nen, mit Sehen, Hören, Spre­chen, Rie­chen, Schme­cken und Füh­len.  Im gemein­sa­men Mit­ein­an­der wer­den die Kin­der ange­regt, Stra­te­gien zur Kon­flikt­lö­sung zu ent­wi­ckeln, Rück­sicht­nah­me zu üben und sozi­al­ver­ant­wort­li­ches Han­deln zu zei­gen. Die Kin­der wer­den in ihrer Fein- und Grob­mo­to­rik,  Beob­ach­tungs­fä­hig­keit, Kon­zen­tra­ti­on und Merk­fä­hig­keit geför­dert. Sin­nes­wahr­neh­mung, Denk­fä­hig­keit und  Reak­ti­ons­ver­mö­gen ver­bes­sern sich. Ritua­le sind uns wich­tig. Die Begrü­ßung, die Anmel­dung, die Spie­le in der Grup­pe, das freie Spiel, sowie der Abschluss­kreis geben Ori­en­tie­rung, för­dern Sozi­al­bin­dun­gen und Mit­ver­ant­wor­tung. Ritua­le prä­gen das Zeit­ge­fühl aus.

Zusam­men­ar­beit mit den Lehr­kräf­ten und der OGS
Die Lehr­kräf­te geben Infor­ma­tio­nen über die Kin­der an die Betreue­rin­nen wei­ter, z. B. wel­che Kin­der am För­der­un­ter­richt teil­neh­men oder erkrankt sind. Sie wei­sen die Kin­der auf den Beginn der Betreu­ungs­zeit hin. Die Mit­ar­bei­ter der OGS ach­ten auf Betreu­ungs­kin­der, die am Ange­bot auf der Fuß­ball­wie­se teil­neh­men. Im Gegen­zug beauf­sich­ti­gen die Betreue­rin­nen wäh­rend der Betreu­ungs­zeit auch OGS- Kin­der im Frei­spiel auf dem Schulhof.

Rah­men­be­din­gun­gen
Die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Betreu­ungs­grup­pe ver­fü­gen über

  • ein Gesamt­ver­zeich­nis der betreu­ten Kin­der unter­teilt nach Klas­sen und Klassenlehrerin
  • eine Tele­fon­lis­te der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten, um in Not­si­tua­tio­nen anru­fen zu können.
  • Infor­ma­tio­nen bezüg­lich der Kin­der , die an Behin­de­run­gen oder chro­ni­schen Krank­hei­ten leiden.


Anwe­sen­heits­lis­te

Die Betreue­rin­nen füh­ren täg­lich die Anwesenheitsliste. 

Schwei­ge­pflicht
Die Betreue­rin­nen unter­lie­gen der Schwei­ge­pflicht und dür­fen kei­ne schul­in­ter­nen Ange­le­gen­hei­ten wei­ter tragen.

Vor­zei­ti­ges Abho­len aus der Betreu­ung
Kin­der, die vor 13.00 Uhr abge­holt wer­den, dür­fen nur den Eltern oder Per­so­nen über­ge­ben wer­den, die eine schrift­li­che Erklä­rung der Eltern vor­le­gen können.

Vinse­beck, im März 2010

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