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Street­sur­fen im Sport­un­ter­richt: neue Wave­boards für unse­re Kinder

Da war die Freu­de all­seits groß in der letz­ten „Lich­ter­kin­der­zeit“ vor den Herbst­fe­ri­en: Oli­ver Thö­ne, Geschäfts­füh­rer der Ver­kehrs­wacht Höx­ter e.V., besuch­te uns in unse­rer Schul­au­la und brach­te zwölf nagel­neue Wave­boards für unse­re Sport­hal­le im Gesamt­wert von 1.200 Euro mit. „Die Ver­kehrs­wacht Höx­ter unter­stützt die Arbeit der Schu­le an den Lin­den sehr ger­ne mit die­sen neu­en Wave­boards“, so Thö­ne bes­tens gelaunt. Die ziem­lich kom­ple­xen not­wen­di­gen Bewe­gungs­mus­ter beim Wave­board-Fah­ren för­der­ten die all­ge­mei­ne Moto­rik, die Koor­di­na­ti­on, das Kör­per­ge­fühl, Kon­zen­tra­ti­on und Aus­dau­er ganz erheb­lich. „Und das zahlt sich dann beim Rad­fah­ren im offe­nen Stra­ßen­ver­kehr spür­bar aus“, erläu­ter­te Oli­ver Thö­ne der begeis­ter­ten Schul­ge­mein­de. Die wave­boar­d­er­prob­ten Kin­der säßen dann auch siche­rer auf dem Fahr­rad. „Es ist ein prä­ven­ti­ver Ansatz, das Geld ist gut inves­tiert“, so Thöne.

 

Schul­lei­ter Ingo Kort­mann bedank­te sich mit einem „Schu­le an den Lin­den-Polo-Shirt ehren­hal­ber“ bei Oli­ver Thö­ne und moch­te die eige­ne Begeis­te­rung gar nicht ver­heh­len: „Der Lehr­plan Sport umfasst auch den Teil­be­reich Rol­lenGlei­tenFah­ren. Die Wave­boards eröff­nen uns in unse­rer Sport­hal­le ganz neue, hoch­span­nen­de Mög­lich­kei­ten“. Gleich zwölf Boards sei­en dabei beson­ders hilf­reich: „Street­sur­fen mit dem Wave­board lernt man am bes­ten mit der Bud­dy-Metho­dik“, so Kort­mann. Es brau­che immer ein ver­läss­li­ches Part­ner­kind. „Ein Kind auf dem Board, eines hän­der­ei­chend davor“. Mit dem hal­ben Klas­sen­satz von zwölf Wave­boards könn­ten alle Kin­der zeit­gleich ein­ge­bun­den wer­den. „Vie­len Dank, lie­ber Herr Thö­ne! Das ist ein super­tol­ler Tag für uns.“

Zur Info: Wave­boards ver­fü­gen anders als Skate­boards nur über jeweils eine Rol­le im Vor­der- und Hin­ter­be­reich. Bei­de Rol­len schwen­ken dabei noch ein­mal in sich um 360 Grad. Das Fuß­brett ist nicht starr;  es lässt sich durch Druck aus dem Kör­per in die Füße gegen­läu­fig „ver­wrin­gen“. Wave­board­fah­ren ist erst anspruchs­voll – und macht dann gren­zen­lo­se Freude.